Begleittherapie mittels der Traditionellen Chinesischen Medizin bei Tumorerkrankungen

Nebenwirkungen bei der Behandlung von Tumorerkrankungen:

Tumorerkrankungen behandelt die Schulmedizin mit ihren 3 Säulen in der Onkologie: Operation, Bestrahlung (Radiatio) und Chemotherapie. Sie sind in den meisten Fällen notwendig. Leider gehen diese Therapieformen jedoch mit massiven Nebenwirkungen einher, die das Lebensgefühl stark reduzieren und das Immunsystem deprimieren wie z.B:

  • Übelkeit und Erbrechen
  • Durchfälle

  • Haarausfall

  • Paravasate

  • Erhöhtes Infektionsrisiko

  • Schädigungen an inneren Organen

  • Psychische Verstimmungen

TCM und Krebs:

Die Traditionelle chinesische Medizin (TCM) kennt keine Therapie bei Krebs, bei denen Tumorzellen zerstört werden oder ihr Wachstum gehemmt wird. Ihr Ziel ist es, den Organismus in seiner Abwehr der Tumorzellen zu stärken. Insoweit kann TCM die Schulmedizin ergänzen - vor allem im Bereich der Nachsorge, der Krankheitsbewältigung und der Sekundärprävention (Verhinderung von Rückfällen). Bei der Krebstherapie können deswegen Schulmedizin (zum Beispiel Chemotherapie) und TCM (zum Beispiel Einnahme von pflanzlichen Arzneien) Hand in Hand gehen. Fest steht aber, dass die Methoden der modernen Schulmedizin in der Krebsbehandlung unverzichtbar sind. Auch in China werden westliche Behandlungsmethoden bei der Bekämpfung von Tumoren angewendet.

Wie erklärt TCM Krebs?

Drei Faktoren begünstigen die Entstehung von Krebs:

  • Stoffwechselbelastungen (ausgelöst durch Fehlernährung, Medikamentenrückstände, Umweltgifte)

  • Schleimhautbelastungen (ausgelöst durch chronische Entzündungen, psychische Traumen, Zyklusstörungen)

  • Qi-Stagnation (Blockaden durch Immunprobleme, Konflikte, Unfälle, seelische Probleme)

Was für Therapiemethoden wendet die TCM an?

Der stofflich belastende Effekt langer Narkosen ebenso wie die durch Operation, Chemotherapie und Bestrahlung hervorgerufenen Gewebsnekrosen stellen außerordentlich hohe Ansprüche an die Klärungs- und Ausscheidungsfunktionen des Organismus. Dies findet Ausdruck in Magen-Darm-Störungen, insbesondere Übelkeit und Appetitlosigkeit, sowie in Abgeschlagenheit und im Verlust der Vitalität. Die chinesische Medizin kennt Arznei-Rezepturen (Kräutertherapie), welche die Klärungs- und Entgiftungsleistungen des Körpers wirksam unterstützen. Die Akupunktur ist gut dafür geeignet, Schmerzen und andere Befindungsstörungen zu lindern. Ebenso können manuelle Therapien wie z.B die Tuina Massage unterstützend helfen.